aktuelle Presseaussendung _ 17.04.2018
hier


Istanbulkonvention in Gefahr

Lt. Europarat das erste international rechtsverbindliche Instrument, das einen umfassenden rechtlichen Rahmen  zum Schutz von Frauen vor jeglicher Gewalt schaffen soll - in Österreich seit 2013 ratifiziert, in einigen Ländern u.a. Kroatien heftig diskutiert und als "schädlich" bezeichnet (orf.at/12.4.2018)

Die Konvention schafft verbindliche Rechtsnormen gegen Gewalt an Frauen und häusliche Gewalt. Sie hat zum Ziel, Gewalt an Frauen zu beenden. Dafür sieht sie umfassende Massnahmen in den Bereichen Prävention, Betreuung und Hilfe, Rechtsschutz in zivil- und strafrechtlichen Verfahren vor.


Im aktuell diskutierten Budget wird der Gewaltschutz nicht adäquat berücksichtigt
  (13.4.2018)
 Bericht "Wienerin"
 

Frauenvolksbegehren 2.0 unterstützen!


Ab 12. Februar  kann als erster Schritt auf der Gemeinde unterschrieben werden,  da  für ein Volksbegehren zuerst Unterstützungserklärungen gesammelt werden müssen. Diese Unterschrift zählt jedoch dann auch für die Eintragungszeit  -  diese Zeitspanne wird erst später von Amts wegen bekanntgegeben.

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hier die Forderungen:


Frauenvolksbegehren




Frauenland retten:


Verschiedene Referate des Landes OÖ haben  Förderungen für  Frauenberatungseinrichtungen (u.a. maiz, FIFTITU%  und Arge SIE) gekürzt und gestrichen. Die Arbeit dieser wichtigen Frauenvereine ist damit gefährdet - diese ist aber absolut wichtig!  Auch für unsere Arbeit ist es äußerst hilfreich, wenn es diese frauenspezifischen Angebote gibt,  da gerade Frauen sehr häufig über kein ausreichendes soziales Netzwerk verfügen und  auf Unterstützung angewiesen sind.

Wir unterstützen die Forderungen!


Frauenland retten




Schöne, friedvolle und erholsame Feiertage sowie alles Gute, Glück und Gesundheit im neuen Jahr wünschen die Mitarbeiterinnen und der Vorstand des Linzer Frauenhauses




Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen


"Gewalt gegen Frauen und Kinder ist nach wie vor eine große Herausforderung. Gewalt passiert meist gerade an dem Ort, den viele als den sichersten Ort überhaupt empfinden: zuhause in der Familie. Die Gefahr, als Frau Opfer von Gewalt zu werden, ist in den eigenen vier Wänden rund zehn mal höher als außerhalb." LRin Birgit Gerstorfers Einleitung zur gemeinsamen PK -  mehr zu Inhalt und Forderungen:   Pressetext



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Pressekonferenz am 22.11.2017 mit

Landesrätin Birgit Gerstorfer, Frauenhaus GF Rackl Margarethe


Sichtbare Zeichen für Gewaltfreiheit in Linzer Geschäftslokalen


GF



Sprechblasen an etwa 70 Geschäftslokalen in der Linzer Innenstadt setzen anlässlich der Veranstaltungsreihe „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ ein sichtbares Zeichen für Gewaltfreiheit. Im Bild (v.r.n.l.) Frauenstadträtin Mag.a Eva Schobesberger mit Mag.a Maria Schwarz-Schlöglmann (Gewaltschutzzentrum OÖ), Mag.a Eva Schuh (Gewaltschutzzentrum OÖ), Mag.a Grete Rackl (Frauenhaus Linz), Mag.a Christina Hengstschläger (autonomes Frauenzentrum) und Roswitha Magauer (Frauenbüro der Stadt Linz).


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Veranstaltungen im Rahmen des  Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen
https://www.linz.at

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35 Jahre  Frauenhaus Linz

Frauen- und Gesundheitsministerin Rendi-Wagner und LR Birgit Gerstorfer zu Besuch

Ende Juli 2017 besuchte uns gemeinsam mit Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer BM Pamela Rendi-Wagner. Beide nahmen sich viel Zeit um gemeinsam mit der Vorsitzenden des Linzer Frauenhauses Dagmar Andree, der Geschäftsführerin Margarethe Rackl und einigen Mitarbeiterinnen des Hauses über die herausfordernde Tätigkeit zu sprechen.
Beide würdigten die Hilfe, die hier geleistet wird. Jeder Schritt aus einer Gewaltbeziehung, jede Anzeige gegen den Gewalttäter, jeder Start in eine gewaltfreie, eigenständige Zukunft ist ein klares, emanzipiertes Signal an die Gesellschaft, dass Gewalt gegen Frauen und Kinder niemals gerechtfertigt ist. Einig ist man sich, wie wichtig es ist, dass Frauen aus allen Bereichen gegen jede Form von physischer und psychischer Gewalt an Frauen und Kindern zusammenstehen.

Angesprochen wurde auch, dass es noch weitere Schutzeinrichtungen benötigt. Weitere Frauenhäuser bräuchte es u.a. im oberen Mühlviertel und im inneren Salzkammergut. Asylwerberinnen, die trotz Gewalterfahrung durch den Partner in den Grundversorgungseinrichtungen keine geschützte und entsprechend gut betreute Unterkunft bekommen können sowie Frauen mit schweren psychischen Problemen, die intensive psychosoziale und auch medizinische Betreuung benötigen und dabei ihre Kinder mitnehmen müssen, haben derzeit keine  geschützte und gewaltfreie Alternative.

 

Das Linzer Frauenhaus ist 365 Tage im Jahr unter 0732/606700  erreichbar - für akute Krisensituationen auch rund um die Uhr - und bietet Soforthilfe, Schutz und Sicherheit für Gewaltopfer.
In den 35 Jahren seit Bestehen des Linzer Frauenhauses fanden 2764 Frauen und 2822 Kinder, also 5586 Menschen Schutz und Sicherheit und eine Chance auf eine gewaltfreie Zukunft.

Zwei Drittel aller Bewohnerinnen gelingt dieser Schritt auch, sie kehren nicht zum Gewalttäter zurück.

Das neue Linzer Frauenhaus ist nun seit einem Jahr geöffnet und bietet Platz für 17 Frauen und deren Kinder und ist außerdem barrierefrei. In diesem ersten Jahr haben bereits über 70 Frauen diese wichtige Einrichtung genützt.

 

bm
vlnr: BMin Rendi Wagner, GFin Margarethe Rackl, Vorsitzende Dagmar Andree, LRin Birgit Gerstorfer
Foto: copyright Frauenhaus Linz,


Fullhouse bei 35 Jahr Feier des Linzer Frauenhauses im Alten Rathaus

35 Jahre Schutz und Sicherheit für Frauen mit und ohne Kinder, die Gewalt aus dem sozialen Nahraum ausgesetzt sind.

Weit über 100 Menschen folgten der Einladung zur Diskussionsveranstaltung ins Alte Rathaus:
In den Medien stehen seit längerem (sexuelle) Übergriffe von männlichen Migranten und Geflüchteten vermehrt im Fokus der Öffentlichkeit. Gleichzeitig wird vergleichsweise wenig über Übergriffe und Morde an Ehefrauen oder Familienmitgliedern berichtet und diese Themen werden oft als „Familiendrama“ heruntergespielt. Es ist allerdings eine Tatsache, dass die meisten Fälle von Gewalt an Frauen von ihren Partnern begangen werden.

Nach der Begrüßungsrede der LR Birgit Gerstorfer diskutierte das hochkarätig besetzte Podium, im Anschluss labten sich die vielen Gäste beim Buffet und unterhielten sich angeregt weiter...

Am Podium diskutierten (von links nach rechts):
Erwin Fuchs, stv. Landespolizeidirektor
Gabriele Wagner, Gewaltopferbetreuung Med Campus III

Moderatorin Dagmar Andree
Arno Pilgram, Kriminalsoziologe

Edith Meinhart, Profil

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Ein Dankeschön

Ein Danke an Herrn Kreische und seine Mitwirkenden von der Obdachlosenhilfsaktion - schon mehrfach unterstützt uns diese Organisation mit u.a. Lebensmittel, Hygieneartikel oder Kleidung.  Engagierte Ehrenamtliche sammeln dort für von Armut betroffene Menschen, die Spenden gehen dann an Einrichtungen, die diese Menschen betreuen.   (obdachlosenhilfsaktion.at)


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Anerkennungspreis der SPÖ Frauen OÖ für ARGE  Frauenhäuser
Verleihung im Rahmen des Frauen Neujahrsempfanges
am 29. Jänner 2017

Mag.a Maria Maltschnig, Leiterin des Renner-Institut Österreich, erinnerte in ihrer Laudatio daran, wie lange es  auch in Österreich gedauert habe, effektiven Gewaltschutz in Form einer progressiven Politik tatsächlich umzusetzen und würdigte die Rolle der Frauenhäuser, die vor Ort emanzipatorische Hilfe zur Selbsthilfe leisten und Gewalt öffentlich thematisieren.

SPOÖ-Landesfrauenvorsitzende LAbg. Sabine Promberger hob besonders hervor, wie wichtig es sei, dass Frauen aus allen Bereichen gegen jede Form von physischer und psychischer Gewalt an Frauen zusammenstehen.

Wagen schutzsuchende Frauen mit ihren Kindern  nach einer ersten Zuflucht im Frauenhaus  den Schritt in die eigenen vier Wände - was die meisten auch tun - so stellen die anfallenden Startkosten eine große Hürde dar.

Die fünf autonomen Frauenhäuser  in OÖ (Linz, Wels, Steyr, Vöcklabruck und Innviertel) freuen sich besonders über den Anerkennungspreis mit dem   Frauen  beim Start in die eigene Wohnung  unterstützt werden können.


Neujahrsempfang

Preisverleihung:
von li nach re
Frauenhausvertreterinnen: Monika Summer/Steyr, Ursula Walli/Innviertel, Monika Achleitner und Grete Rackl/Linz, Gabi Sillipp/Steyr
Maria Maltschnigg/Direktorin Renner Institut Österreich und Sabine Promberger/SPO- Frauenvorsitzende


2017: Das Team des Frauenhauses wünscht allen ein friedliches, selbstbestimmtes, glückliches

und gewaltfreies Neues Jahr!


Wir freuen uns, dass wir - im Rahmen ihres Adventkalenders - am 6. Dezember von LRin Birgit Gerstorfer für unsere Arbeit gewürdigt wurden -




25. November: Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen -
An vielen Orten wehen bis zum 10. Dezember Fahnen "frei leben ohne Gewalt". Eine Fahne als sichtbares Zeichen "Nein zu Gewalt an Frauen" weht auch vor dem Linzer Landhaus.


LRin Birgit Gerstorfer, die Frauensprecherin der Regierungsparteien und Vertreterinnen von GSZ OÖ und dem Frauenhaus OÖ




Wir bedanken uns für die Spende des Soroptimist Club Eferding -





Einige Eindrücke aus dem neuen Frauenhaus - Küche, Wohnbereich, Garten









Sommer 2016: Eröffnung des neuen Frauenhauses durch LRin Birgit Gerstorfer -


LRin Gerstorfer, Vorsitzende Dagmar Andree (li), Geschäftsführerin Margarethe Rackl (mi)



Baustellenbesichtigung - nach Langem ist es nun so weit: das neue Frauenhaus wächst. LR Gerti Jahn besucht mit VertreterInnen von GWG und
Frauenhaus Linz die Baustelle und überzeut sich vom Baufortschritt.